8 Tipps für erfolgreiches Email-Marketing

Email-Marketing ist eine gute Variante, um Kunden, welche bereits in der Vergangenheit interesse an Ihrem Unternehmen gezeigt haben, durch Newsletter oder anderem Content im Gedächtnis zu bleiben. Außerdem ist das Email-Marketing eine passende Variante um Traffic, Leads und Sales zu generieren.

  1. Nutzen Sie das Potenzial

Riesiges Potenzial mit geringer Investition. Email-Marketing gehört zu den owned Medien. Das bedeutet, Sie alleine haben die ganze Entscheidungsmacht. Sie bestimmen über den Inhalt, den Verteiler, die Auslieferung und vieles mehr. Sie sind nicht abhängig von irgendwelchen Großkonzernen und können so Ihre Zielgruppe spezifisch ansprechen und dafür sorgen, dass Umsatz generiert wird.

  1. Haben Sie keine Angst vor der DSGVO

Datenschutzgrundverordnung. Sie ist eines der größten Hindernisse vieler Marketer, denn wird sie verletzt, drohen hohe Bußgelder. Doch im Email-Marketing haben sich die Anforderungen nicht geändert, denn schon damals musste man sich die Einwilligungen einholen.

Wichtige Fragen für eine DSGVO-konforme Kampagne:

Was müssen Sie bei Double-Opt-In beachten?

Was ist notwendig im Anmeldeformular?

Was muss in der Datenschutzerklärung stehen?

  1. Gehen Sie die Sache strategisch an

Fragen Sie sich zu aller erst, was Ihre Ziele sind und welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen. Diese beiden Faktoren sind maßgeblich wichtig für den korrekten Aufbau ihres Email-Marketings. Denn nur mit dem richtigen Grundgerüst, wird Ihre Strategie konform und langfristig funktioniere.

Denken Sie an die 3-N-Regel:

Nutzen: Jede Email sollte Ihren Konsumenten einen Mehrwert bieten

Nähe: Bringen Sie etwas Persönliches in die Emails ein

News: Achten Sie auf die Aktualität Ihrer Emails

Sobald Ihre Emails diese drei Punkte erfüllen, dürfen sie gerne in den Postfächern Ihrer Kunden landen und ihre gewollte Wirkung erzielen.

  1. Wie oft sollten Sie Emails versenden?

Das sollten Sie ganz individuell und nicht pauschal festlegen. Um die passende Frequenz herauszufinden gibt es jedoch nur einen Weg: testen, testen, testen.

Weniger ist mehr. Das gilt auch hier, denn zum einen ist es ressourcensparender und zum anderen kommen Sie nicht zu dem Punkt, an dem Ihre Konsumenten durch Ihre ständigen Emails genervt sind. Einmal pro Monat ist ein guter Schnitt, um dem Empfänger im Gedächtnis zu bleiben. Je nach Öffnungsrate und Abmeldequote müssen sie die Frequenz ggf. erhöhen oder senken.

  1. Wie steigern Sie die Öffnungsrate

Vergleichen Sie sich niemals mit anderen, denn E-Commerce ist nicht gleich B2B und die Reisebranche nicht gleich die Sportbranche.

Betreffzeile

Sie sollte interessant gestaltet sein und den Leser direkt ansprechen.

Siehe: https://www.medien-haus.com/2021/03/18/10-tipps-fur-die-perfekte-headline/

Versandzeit

Verschiedene Analytic Tool können Ihnen dabei helfen, herauszufinden, wann Ihre Kunden auf Ihrer Website unterwegs sind. Entweder Sie reagieren darauf zyklisch oder antizyklisch, das ist ganz Ihnen überlassen.

  1. Finden Sie passende Inhalte für mehr Interaktionen

Plain E-Mail

Sie wirken persönlich und sehen überall gleich aus, weshalb sie im Email-Marketing sehr beliebt sind. Plain E-Mails eignen sich perfekt für den persönlichen Touch, wie Beispielswiese für Beratungsangebot, Sales oder Feedback-Angebote.

HTML E-Mail

HTML E-Mails eignen sich besonders für visuelle Produkte oder die Kommunikation bzw. Vermarktung durch visuelle Sprache. In ihnen wird sehr viel mit Farben, Grafiken, Bildern etc. gearbeitet.

Kurzer vs. Langer Text

Kurz und knackig. Das ist hier genau das Richtig. Bringen Sie alle relevanten Informationen auf den Punkt und sorgen Sie dafür, dass ihr Leser in Zukunft erneut den Klick auf Ihre Seite wagen werden. Vergessen Sie jedoch auch bei kurzen Texten nicht das persönliche mit einzubringen.

Call-to-Action

Sorgen Sie dafür, dass er sowohl gut platziert, als auch sichtbar gestaltet ist. Auf den ersten Blick sollte sofort erkennbar sein, worum es sich dabei handelt.

  1. Teilen Sie Ihre E-Mails auf

Separieren Sie Ihre Leser in passende Gruppen. Unterscheiden Sie zwischen:

  • Käufer und Nicht-Käufer

  • Fachhändler und Großhändler

  • Interessenbasierten (z.B. Reisen,Sport, Medien etc. )

  • Demographischen (z.B. Altersgruppen, Geschlecht etc.)

  1. Nutzen Sie Marketing Automation

Fangen Sie zunächst klein an, denn die Instandhaltung der Automation nimmt viel Zeit in Anspruch.

Welche Möglichkeiten gibt es? Wo gibt es Anlässe, an welchen Sie mit Empfängern automatisiert Interagieren können?

  • Nach der Anmeldung zum Newsletter, eine Begrüßungs-Mail

  • Bei Nicht-Öffnung von Emails

  • Nach Webinaren mit einem Follow-Up

Tipp: Konzentrieren Sie sich nicht nur auf das verkaufen, sondern nutzen Sie auch andere Unternehmensbereiche.

Erfolgsrezept dabei ist der Dialog. Mindestens eine direkte Aufforderung zum Handeln sollte in ihren Mailings vorhanden sein. Von Rückantwortkarten, über Gutscheine, bis hin zu Einladungen oder QR-Codes. Wie Sie sehen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihre Kunden zum agieren bewegen.

 

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