Rassismus in der Werbung

Alltagsrassismus. Ein Thema, mit dem wir alle uns viel mehr auseinandersetzten sollten. Oft, wenn auch ungewollt, passieren anstößige Werbungen im Internet. Zuletzt erst gab es eine riesige Auseinandersetzung mit dem VW-Konzern. Dieser veröffentlichte kürzlich ein Werbevideo, worin ein dunkelhäutiger Mann von einer hellhäutigen Hand umher geschubst wird und anschließend in ein Treppeneingang „geschmissen“ wird. Zudem purzelten Buchstaben durch das Bild, aus welche man das Wort „Neger“ hätte basteln können. Kein Unternehmen hat Interesse daran, so etwas absichtlich zu produzieren, sprich weder die Werbeagentur noch VW stelle den rassistischen Touch fest. Und genau da beginnt das Problem. Es zeigt, wie weit sich der Alltagsrassismus in unseren Köpfen durchgefressen hat und teils zur „Normalität“ gehört.

Eine Rechtfertigung im Nachhinein ist immer der einfache Weg, doch kann man davon ausgehen, dass jeder Mensch, der eine solche Werbung sieht, Ironie und Satire versteht oder diese humoristische Art und Wiese teilt ? Auf keinen Fall.

Ist provokatives, integratives und interkulturelles Marketing das richtige? Will man Leute aufgrund ihrer Religion, Hautfarbe oder ethnischer Herkunft anders einordnen ? Unser kollektives Verständnis und Schubladendenken sollte und muss sich ändern, denn solche Fehler sind unverzeihlich.

Rassismus
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